Wasserzufuhr stoppen (falls möglich)
Bodenabläufe freihalten
Nichts mehr spülen
Evtl. Nachbarn informieren
Zugang zur Problemstelle freihalten5526
Sicker- und Meteorleitungen erfüllen die Aufgabe, anstehendes Wasser ums Haus aufzunehmen und abzuleiten. Sie nehmen durch kleine Öffnungen Regen- und Umgebungswasser auf.
Im Untergrund existieren für Sickerleitungen jedoch einige Gefahren. Die kleinen Löcher verkalken leicht. Wurzeln können eindringen und das Rohr verstopfen. (Pflanzen suchen mit ihren Wurzeln nach Wasser – und in den Leitungen ist es meist feucht.) Auch eingeschwemmter Schlamm kann sich in den Leitungen ablagern und verhärten. Insbesondere in Bereichen mit wenig Gefälle.
Verstopfte Sickerleitungen mindern die Wertbeständigkeit einer Liegenschaft. Denn das Regenwasser gelangt nicht mehr in die Rohre, und das nicht richtig abgeführte Bodenwasser führt auf die Dauer zu feuchten Wänden und im Winter zu erhöhtem Heizaufwand.
Hält der Zustand an, kann es zur Schimmelbildung und zur Zerstörung der Bausubstanz führen. – Empfehlenswert ist eine Reinigung der Sickerleitungen alle 1 bis 3 Jahre.
Eine der bekanntesten Kombinationen: Cola, Essig und Backpulver. Angeblich sollen die Säuren und die entstehenden Gase Ablagerungen im Rohr lösen. In der Praxis sieht es aber anders aus: Das kurze Sprudeln klingt zwar nach Aktion, reicht aber nicht, um Fett- oder Kalkschichten nachhaltig zu beseitigen. Schlimmer noch: Rückstände können sich an den Rohrwänden absetzen und die Verstopfung zusätzlich verstärken.
Ein besonders hartnäckiger Mythos ist das «Nachgiessen» von Öl oder Fett. Die Idee: Flüssiges Fett löst Ablagerungen und spült sie weg. Tatsächlich passiert das Gegenteil. Öl und Fett verfestigen sich beim Abkühlen an den Rohrwänden und bilden dort eine zähe Schicht. Mit der Zeit bleibt daran alles hängen – von Essensresten bis zu Haaren. Die Folge: Die Verstopfung wird immer schlimmer.
Rohrreiniger in Pulver- oder Flüssigform versprechen die schnelle Lösung. Doch Vorsicht: Diese Produkte sind hoch ätzend. Sie greifen nicht nur Ablagerungen an, sondern auch die Rohrleitungen selbst – vor allem, wenn diese älter oder aus empfindlichem Material sind. Zudem sind die Inhaltsstoffe umweltschädlich und belasten Abwasser und Kläranlagen. Nicht selten bleibt nach dem Einsatz ein halbverstopftes Rohr zurück, das dann umso schwerer fachgerecht zu reinigen ist.
Vom Pömpel bis zum selbstgebauten Druckschlauch – auch hier gilt: Manchmal funktioniert es, meistens nicht. Gerade bei tieferliegenden oder hartnäckigen Verstopfungen bringen diese Methoden kaum mehr als Frust. Im schlimmsten Fall können unsachgemässe Druckstösse die Leitungen beschädigen oder die Verstopfung nur tiefer in die Leitung schieben.
Bestellen Sie eine kostenlose Beratung. Nutzen Sie unsere RohrMax-Rohrkontrolle. Damit bestellen Sie Ihren regionalen Kundenberater direkt vor Ort. Dieser Service ist immer kostenlos. – Und er bleibt es auch, sollten Sie nach der Kontrolle/Beratung keinen Auftrag erteilen.
Eine Familie wundert sich, weshalb sie kaum mehr Altpapier entsorgen muss und längere Zeit nicht merkt, wie interessant es der jüngste der Familie findet, wenn die Buchstaben und Bilder, die er angeknüllt in die Toilette wirft, eins, zwei verschwinden, drückt er die Spültaste. Bis zur öffentlichen Kanalisation füllen die Zeitungsfetzen die Abwasserrohre, so die Nachforschung von RohrMax.
Etwas verschroben ist der ältere Herr, der nicht versteht, weshalb sein Küchenablauf verstopft ist: «Ich reinige den Ablauf jede Woche!»
«Und wie?», fragt RohrMax.
«Eine gehörige Portion Kaffeesatz schütte ich jede Woche in den Ablauf und spüle durch. Das ist seit jeher das beste Hausmittelchen.» Doch RohrMax ist anderer Meinung, und die Hausherrin: «Siehst du! Ich habs dir immer gesagt, dass das ein Seich ist!»
International gehts in einem Restaurant zu und her: Ein chinesisches Restaurant, verstopft von einer tropischen Frucht. Von einem Bromeliengewächs. Oder anderes gesagt, von einer Ananas, die es mitsamt Blattschopf durch den Geruchsverschluss einer Toilette geschafft hat – und dann feststeckt.
Nach dem Dreikönigstag hatte ein Mieter die Entsorgung seines Tannenbaums verpasst – und kurzerhand beschlossen, ihn Stück für Stück über die Toilette loszuwerden. Doch die mühevoll zerkleinerten Holzstücke und Nadeln verschwanden nicht wie geplant in der Kanalisation, sondern stauten sich auf.
Innerhalb kurzer Zeit war der Fallstrang blockiert, und aus den Toiletten in der untersten Etage schwemmten Holzschnitzel hoch, drehte in den höher gelegenen Stockwerken jemand einen Wasserahn auf.
Für RohrMax ein Einsatz der ungewöhnlicheren Art – und für die Mieterinnen und Mieter eine unangenehme Überraschung.
Jeder Notfall ist anders – und genau das macht die Arbeit von RohrMax abwechslungsreich. Mal ist es eine klassische Verstopfung durch Küchenfett, mal ein Keller, der nach Starkregen unter Wasser steht. Mal ein skurriler Fund oder ein völlig unerwartetes Hindernis.
Was alle Fälle gemeinsam haben: Sie brauchen schnelle Reaktion, das richtige Equipment – und viel Erfahrung.
Auch die Region, in der sich ein Haus befindet, spielt eine Rolle.
In Gebieten mit stark kalkhaltigem Wasser und/oder markanter Hanglange sollte man beispielsweise die Sickerleitungen öfters reinigen resp. vorsorglich kontrollieren lassen. Die Vorsorge-Kontrollen von RohrMax sind immer kostenlos.
Kurz gesagt: Die aufgeführten Jahreszahlen stellen eine Empfehlung dar.
Der tatsächliche Reinigungsbedarf lässt sich praktisch und kostenlos über eine Vorsorge-Rohrkontrolle von RohrMax abklären.
Sie zersetzen sich nämlich kaum. Bleiben die kleinen Tüchlein in den Abwasserrohren hängen, sorgen sie für arge Verstopfungen: Es bleibt immer mehr an ihnen hängen. Auch weitere Feuchttücher. Feuchttücher im Abwasser haben stark zugenommen.
Armlange, ineinander verfilze Klumpen müssen insbesondere aus kleineren Pumpen entfernt und entsorgt werden. Das ist zeitintensiv und kostet Geld. Bezahlen müssen es die Gemeinden, also die Bevölkerung.
Feuchttücher ebenso wie Kosmetik-Pads (die auch Kunststofffasern enthalten) gehören in den Hauskehricht. Auch luxuriöses Toilettenpapier kann im Übrigen in Abwasserrohren Probleme bereiten.
Bild: Unterhalb eines Zulauf ins nächste Rohr haben sich Textilfasern verfangen. Sie bilden ein veritables Hindernis, das nichts Gutes verheisst.
Der Einsatz von Palmöl wird heutzutage kontrovers diskutiert. Palmöl findet sich in vielen Lebensmitteln (wie Fertigprodukten).
Zum andern steckt das Öl auch in Reinigungsmitteln, Seifen, Körperpflegeprodukten und Kosmetika. In der Summe macht es sich mittlerweile im Abwasser bemerkbar, und es tut den Abwasserrohren und Abwasserschächten nicht gerade gut.
Öle, Fette und Kalk bilden effiziente Teams, geht es darum, Rohre zu verstopfen.
Bild: Der Duftstein hat es durch die Toilette ins Abwassersystem des Hauses geschafft und liegt nachbarschaftlich bei einer Kalkablagerung (links von ihm). Offenbar hat er sich dort verkeilt – aufgespürt während einer Kanalfernseh-Untersuchung.
Zum Schluss noch ein kurzer Abstecher zur Badewanne und damit zurück zum Öl in den Rohren.
Seit einigen Jahren immer beliebter als Badezusatz werden ätherische Öle. Die von den Werbetrommeln kräftig angepriesenen duftenden Öle mögen die Badenden entspannen, für die Abwasserrohre bedeuten sie Stress.
Bild: Detailverliebtes Fundstück aus unserem RohrMax-Archiv. – Der Technik-Pionier: Man sieht überall Service-Fahrzeuge im Einsatz. Dass man damals Kameras in Rohre schickte, war das Verkaufsargument schlechthin – weg vom «blinden Stochern» hin zur präzisen Diagnose. – Die Rohrfuchs-Welt zum Ausmalen für die Kinder der Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer.
Ein Jahr nach der Firmengründung 1973 standen die ersten Spül- und Saugwagen im Einsatz. Drei Jahre später lancierte RohrMax – wie erwähnt und erstmals professionell in der Schweiz eingesetzt – ein fahrbares TV-Kanaluntersuchungs-System. Es folgten Neuerungen wie der Einstieg in die Kanalsanierung oder beispielsweise die Einführung des effizienten Dispositionssystems Satwork.
RohrMax ist einer der grössten Rohrreiniger der Schweiz geworden, und apropos «RohrMax»:
Den bekannten Namen erhielt das Unternehmen durch seine Kundschaft. «Da kommt RohrMax», hiess es, und heisst es nach wie vor, analog der gelben Max-Figur auf den Service-Fahrzeugen und Kundenberater-Smarts, die täglich im Dienst der Kundschaft durch die Schweiz düsen.
Aus der RRS AG wurde die RohrMax AG – in der Westschweiz firmiert das Unternehmen als TuyauMax SA und im Tessin als RohrMax SA.
4 Jahre nach der Firmengründung war es soweit: Für die Kundschaft bestand die Möglichkeit, dass TV-Operateure den Zustand der Abwasserrohr mittels Kamera überprüfen konnten. Bezüglich Abwasserrohr-Problemen war man nun mit einmal buchstäblich im Bilde. – Heutzutage werden die Aufnahmen drahtlos direkt in den RohrMax-Hauptsitz übermittelt.
In Leitungen herrscht genau das, wonach Pflanzenwurzeln suchen: Feuchtigkeit, Nährstoffe und ein konstantes Klima. Dringen sie durch eine Fuge oder ein kleines Leck ins Rohr ein, breiten sie sich schnell aus – oft über viele Meter.
Die Wurzeln bilden ein regelrechtes Netz im Rohrinneren. Was via Abläufe in die Rohre gespült wird, bleibt vermehrt hängen. Der Abfluss wird langsamer und irgendwann ist die Leitung komplett verstopft. Im schlimmsten Fall beschädigen die Wurzeln die Rohrwand massiv.
Irgendwas stimmt mit dem Abfluss nicht. Monteur Bisim Redzepi ist einem Abwasserrohr auf der Spur, und er ist drauf und dran herauszufinden, was los ist. Doch um an das Problem ranzukommen, muss er erst mal graben.
Die Leitung hat sich, wie seine Grabarbeiten ergeben, ausserhalb des Hauses beträchtlich abgesenkt. Als erste Massnahme wird das Rohr provisorisch abgedichtet.
«Der Schacht ist genau da», ist der Hauseigentümer überzeugt.
Doch seit der letzten Annäherung an den Schacht sind Jahre vergangen. Oder anders gesagt: Die Zeit ist trügerisch. Der Schacht ist dann doch etwas weiter unten.
TV-Operateur Qemail Hoxha hat einiges zu tun, bevor er den eigentlichen Auftrag ausgeführt kann.Nämlich eine Kanalfernseh-Untersuchung.
RohrMax erhält von Hauseigentümern und Hauseigentümerinnen täglich Anfragen, die ähnlich lauten: «Wir haben von der Gemeindeverwaltung ein Schreiben erhalten und müssen eine Kanalfernseh-Untersuchung durchführen lassen.» Um:
Qemail Hoxha behält seine gute Laune. Krafttraining und Gymnastik inbegriffen.
Fett, Haare, Seifenreste oder Kalkablagerungen sind die typischen Auslöser. Falsche Entsorgungen – wie Hygieneartikel oder Speisereste im WC – können das gesamte System blockieren.
Wichtig ist: Das Abwassersystem eines Hauses ist keine Entsorgungsstation. Abfälle gehören in den Hauskehricht. Recyclebare Produkte sollten zu den Sammelstellen der Gemeinde gebracht werden. (Giessen Sie insbesondere nie Flüssigkeiten/Produkte aus verschiedenen Behältern zusammen. Es könnten chemische Reaktionen entstehen.)
Backpulver, Cola oder chemische Rohrreiniger lösen keine tief sitzenden Ablagerungen. Im Gegenteil: Sie können Rohre beschädigen oder Verstopfungen verhärten.
Bei tiefer liegenden oder hartnäckigen Verstopfungen hilft nur eine fachgerechte Reinigung – mit Hochdruckspülung oder elektromechanischen Werkzeugen.
Sickerleitungen nehmen durch kleine Öffnungen Regen- und Bodenwasser auf und führen dieses ab.
Sie dienen der Entwässerung.
Damit dieses einfache System funktionstüchtig bleibt, sollten die Rohre regelmässig mit Hochdruck durchgespült werden, denn die Löcher verstopfen leicht.
Übeltäter sind:
Kalk, Wurzeln, Schlamm...
Sind Sickerleitungen verengt oder gar von Kalk gänzlich verschlossen (und Achtung: Wurzeleinwuchs!), gelangt das Bodenwasser kaum oder überhaupt nicht mehr in die Rohre und kann nicht mehr richtig abgeführt werden. Es droht Ungutes.
Angestautes Wasser greift auf die Dauer die Bausubstanz an. Denn es verursacht feuchte Wände, insbesondere in Hanglage. Im Garten wirkt es sich zudem schlecht auf die Boden-Qualität aus.
Patrick M. hat ein fünfjähriges Einfamilienhaus gekauft, und seither hat er ein Problem:
Im ebenerdigen Stockwerk ist es ungemütlich. Genauer, im Bereich des Wohnzimmers und des Büros.
Feuchtigkeit in den Wänden… erste Spuren von Schimmelpilz sind zu sehen. Um dem entgegenzuwirken, dreht Patrick M. die Heizung auf. Über längere Zeit gerechnet, kostet das erheblich und bekämpft notabene einzig die Symptome. Denn die Ursache für die Feuchtigkeit liegt im Boden um das Haus:
Die Sickerleitungen sind verstopft.
Als der RohrMax-Kundenberater vor Ort ist, bestätigt sich der Verdacht: Die Sickerleitungen führen das Wasser nicht mehr ausreichend ab. Der Grund, weshalb die Wände feucht geworden sind.
Das Durchspülen von Sickerleitungen ist in der Regel keine grosse Sache.
Und bei trockenen Wänden – also wie es sein soll – sinken auch die Heizkosten wieder.
Übrigens:
Planen Sie ein älteres Haus zu kaufen? Fordern Sie vor dem Kauf eine kostenlose Kontrolle an, um abzuklären, ob die Rohre funktionstüchtig sind.
Massive Kalkablagerung bei der Einmündung einer Sickerleitung in einen Meteorsammler.
Kaum anders sieht es in den Sickerleitungen aus.
