Wasserzufuhr stoppen (falls möglich)
Bodenabläufe freihalten
Nichts mehr spülen
Evtl. Nachbarn informieren
Zugang zur Problemstelle freihalten3998
Das Bad ist eine haarige Angelegenheit. Ölige Duschmittel und Badezusätze sind genau der richtige Klebstoff, um Haare an der Rohrinnenwand festzupappen. So wird der Rohrdurchmesser enger und enger, und eher früher als später kriegt das Chaos Oberwasser.
Das können Sie tun:

Fette und Essensreste vermeiden. – Zu viele Köche verstopfen das Rohr, so kann man sagen. Olivenöl mag für die Verdauung gut sein, in den Abwasserleitungen sorgt es für Verstopfungen.
Es wirkt wie Klebstoff. Das Wasser rinnt schneller runter, das Fett bleibt an der Rohrwand kleben. Bei alten Gussrohren heisst es doppelt aufgepasst. Hier wirken Fettsäuren zersetzend und machen die Leitungen undicht.
Das können Sie tun:

Denken Sie daran: Das WC wurde nicht als Müllschlucker und Abfallentsorgungs-Anlage erfunden. Wer ihm zu viel zumutet, der muss mit Ärger rechnen.
Das können Sie tun:

Gerade in der Waschküche geht nicht immer alles mit sauberen Dingen zu und her. Textilfasern sind das eine, Kalk ist das andere.
Aber Achtung: Die beiden bilden ein effizientes Team, wenn es darum geht, Waschküchenabläufe zu verstopfen.
Das können Sie tun:

Grundleitungen müssen viel schlucken. Und wichtig: Sie sind in der Regel unter dem Hausfundament verlegt. Es ist also recht schwierig, an sie ranzukommen.
In einer Grundleitung kommt das gesamte Abwasser eines Gebäudes zusammen. Von der Küche, vom Bad und vom WC fliesst das Abwasser in die Grundleitungen. Und das meist in geringem Tempo (geringes Gefälle der Rohre in den Mauern), so dass sich Seifen-, Fett-, Öl- und andere Rückstände an den Rohrwänden festsetzen. Verengungen und Inkrustierungen sind das Resultat davon.

Regen erfrischt. Aber er kann Eigentümer von Terrassen- und Flachdach-Häusern auch ziemlich ins Schwitzen bringen. Wenn die Abläufe dichtmachen, sucht sich das Wasser oft einen anderen Weg. Und das kann teuer werden! Die häufigsten Ursachen für einen Dach- oder Terrassen-Pool sind: Kalkablagerungen und Betonsinter, Staub aus der Luft sowie Herbstlaub.
Das können Sie tun:

Der alltägliche Garagen-Cocktail aus Öl, Schmutz und Fett ist nicht so leicht verdaulich. Genau dort, wo man es oft nicht vermutet, werden die Leitungen stark beansprucht – und das kann sich auf Dauer bemerkbar machen.
Benutzen Sie die Garage zudem noch als Waschplatz, ist doppelte Vorsicht geboten. Denn überall, wo Autos gewaschen und poliert werden – wie etwa in Waschboxen –, haben die Leitungen einiges zu schlucken.

Im Untergrund lauern viele Gefahren für Sickerleitungen. Die Löcher, durch die sie das Regen- und Grundwasser aufnehmen, können verkalken. Aber auch eingeschwemmter Schlamm kann sich ablagern und verhärten. Wann und wie schnell das passiert, hängt von verschiedenen Faktoren ab: etwa von der Bodenbeschaffenheit, der Hanglage, den wasserführenden Schichten sowie der Art von Lehm und Erde.
Das können Sie tun:

Ob durch Risse, undichte Stellen, Wurzeleinwuchs oder Korrosion – wenn ein Rohr nicht mehr dicht ist, wird es zum Risiko für das Gebäude und für die Umwelt. Gerade bei Modernisierungen (z. B. Badumbauten) lohnt es sich, vor dem Umbau den Zustand der Abwasserrohre abzuklären, um eine allfällige Sanierung rechtzeitig einzuplanen. So spart man Zeit und Kosten und muss nicht ein, zwei Jahre später im neuen Badezimmer sanieren.
Ein mit Epoxidharz getränkter, filzartiger Schlauch (der Liner) wird ins beschädigte Rohr eingebracht und härtet an der Rohrwand aus. Es entsteht ein «Rohr im Rohr», das dauerhaft dicht und belastbar ist.
Abscheider und Schlammsammler trennen Stoffe aus dem Abwasser – Fette, Öle oder Schmutz. Bleiben diese im System, verstopfen sie Leitungen, belasten die Umwelt und schädigen die Bausubstanz. Gesetzlich ist eine regelmässige Wartung vorgeschrieben, vor allem für Gewerbe und Industrie.
RohrMax setzt auf moderne Saugfahrzeuge und Sauganhänger, die direkt am Schacht anschliessen. Nassabfälle werden fachgerecht abgesaugt, sicher transportiert und gesetzeskonform entsorgt. So bleiben Leitungen frei und Eigentümer vor Folgeschäden geschützt.
In den ersten Lebenswochen rennen Rehkitze nicht weg, fühlen sie sich bedroht: Verharren sie im Gras, geruchlos wie sie sind, sind sie für ihre natürlichen Feinde kaum aufzuspüren.
Beginnt während der Setzzeit im Frühling die Heu-Ernte, sind die Kleinen im hohen Gras für die Bauern auf den grossen Maschinen allerdings ebenfalls unsichtbar.
Verstümmelt, zu Tode gemäht
Das Rehwild von den Wiesen fernzuhalten oder zu vertreiben, hat nie wirklich funktioniert.
Im hohen Gras fühlen sich die Tiere seit jeher sicher. Die Ricke besucht ihren Nachwuchs nur zum Säugen. Die Kleinen sind die meiste Zeit allein; erst nach zwei bis drei Wochen verliert sich der Duckinstinkt und der Fluchtinstinkt setzt ein.
Doch auch dann: Die Rehkitze sind zwar etwas älter und laufen davon, sie werden sich aber noch im hohen Gras verstecken. Und um einer rasch sich nähernden Mähmaschine zu entkommen, dafür sind sie zu langsam oder sie fliehen zu spät.
In der Schweiz werden während der Heu-Ernte unzählige Rehkitze zerstückelt und verstümmelt. Viele verenden qualvoll.
Engagierte Drohnen-Piloten setzen Multikopter ein, deren Wärmebildkameras sich als sehr effizient erweisen. Meist früh morgens oder abends werden die Wiesen abgeflogen; denn es braucht einen Temperaturunterschied zwischen Boden und Kitz, damit die Kamera die Wärmequelle abbildet.
Es sind helle, kleine Punkte. Man muss aufpassen, dass man sie auf dem Bildschirm nicht übersieht. Ist ein Kitz gefunden und es beginnt zu flüchten, wird es in Sicherheit gebracht (Waldrand).
Drückt es sich hingegen zu Boden, fixieren die Helfer es unter einem Harass und markieren diesen mit gut sichtbaren Flaggen oder Ähnlichem. Der Landwirt wird um sie herumfahren. Die Wiese muss innerhalb von Stunden gemäht sein, denn die kleinen Rehe müssen wieder gesäugt werden.
Die Drohnen-Piloten arbeiten unentgeltlich, und viele bezahlen die teure Ausrüstung selbst. Kostenpunkt eines Multikopters mit zusätzlicher Wärmebildkamera sowie Bildschirm, Akkus usw.: mehrere tausend Franken.
Engagieren Sie sich – werden Sie Pilot oder Retter und helfen Sie mit, Rehkitze zu schützen! – Damit Drohnen-Piloten die Tiere rechtzeitig aufspüren können, braucht es immer auch Helfer vor Ort. Die Retter sichern beispielsweise die gefundenen Rehkitze und sorgen dafür, dass sie geschützt bleiben.
Sie suchen nach RohrMax? Nichts überstürzen – Gibt man auf Suchmaschinen wie Google den Markennamen RohrMax ein, werden Anzeigen angezeigt. Sie sind gekennzeichnet mit: Gesponsert oder Anzeige.
Dabei handelt es sich aber nicht zwingend um die RohrMax AG. Google Ads (Google Anzeigen) ist ein Werbesystem, bei dem man Anzeigen schalten kann, und zwar indem man Suchwörter kauft. Zum Beispiel das Suchwort: WC verstopft. Oder Markennamen. Markennamen kann jeder kaufen, nicht einzig der Eigentümer der Marke. Achten Sie immer auf die URL.
Unter URL versteht man den Link resp. die Internet-Adresse einer Webseite; URL = Uniform Resource Locator. Die URL kann bei den Google-Anzeigen nicht gekauft (oder um es deutlich zu sagen, vorgetäuscht) werden – und auch nicht in der organischen Suche unterhalb der Anzeigen. Die organische Suche liefert die «natürlichen» Ergebnisse, die nicht gekauft sind. Aber auch da ist es nicht falsch, achtsam zu sein.
Das SECO hat die Broschüre «Lassen Sie sich nicht täuschen!» publiziert. Aufgeführt ist unter anderem: Betrug im Zusammenhang mit Reinigungs- und Reparaturarbeiten am und im Haus.
Auch Beschwerden wegen unlauterer Geschäftspraktiken kann man dem SECO melden.
Während der Bauphase bleiben Abwasserrohre zuweilen offen. Das Problem: Betonreste, Folien, Styropor oder Sand usw. werden achtlos hineingeschoben. Für die Entsorgung dauert es Sekunden – für den Bauherrn bedeutet es später kostspielige Rückstaus und Reparaturen.
Die Rückstände lagern sich in Grundleitungen oder Stockwerksleitungen ab und führen zu Verstopfungen, bevor das Gebäude überhaupt in Betrieb ist. Besonders ärgerlich: Schäden treten oft erst nach der Übergabe auf und verursachen Zusatzkosten.
Mit Hochdruckspülung entfernt RohrMax sämtliche Rückstände aus den Leitungen – gründlich, nachhaltig und ohne Chemie. So ist garantiert, dass das Abwassersystem vom ersten Tag an zuverlässig funktioniert.
(Text aus WOHNEN SCHWEIZ – Astrid Bossert Meier)
Ist eine Komfort-Lüftung eingebaut, sieht man in der Wohnung nur noch Zu- und Abluftöffnungen. Doch der Spruch «Aus den Augen, aus dem Sinn» stimmt hier nicht. Eine Komfort-Lüftung braucht Wartung, damit sie nicht eines Tages ausfällt. WOHNEN SCHWEIZ hat einen Fachmann bei der Kontrolle einer Lüftungsanlage begleitet.
Helder Pires nimmt seine Rohrkamera aus dem Auto und klingelt an der Haustür. Im Auftrag einer Lüftungsreinigungsfirma kontrolliert er die Komfortlüftung in einem Einfamilienhaus im Kanton Solothurn. Die Hausherrin ist mit der Luftqualität nicht zufrieden und vermutet ein Problem im Rohrsystem.
Bevor Helder Pires seine Rohrkamera in den ersten Luftkanal einführt, lässt er sich von der Bewohnerin die Fakten genau beschreiben. Trotz kontrollierter Lüftung sei es im Haus stickig, die Luft erscheine abgestanden, sagt sie. Das sei ihr nach der Rückkehr aus den Ferien besonders aufgefallen. Nur wenn sie die Anlage auf höchster Stufe laufen lasse, sei die Luftqualität befriedigend. Dann allerdings höre sie unangenehme Geräusche. Die Hausherrin hat bereits verschiedene Massnahmen getroffen: Sie hat vor dem Haus den Ansaugstutzen für die Frischluft kontrolliert und gereinigt, die Filter beim Wärmetauscher regelmässig ausgewechselt, sämtliche Zu- und Abluftgehäuse in den Räumen kontrolliert und auch hier die Filter gewechselt. Besserung trat nicht ein.
In der nächsten halben Stunde schiebt Helder Pires die Rohrkamera zuerst in die Abluftrohre in Küche und Bad, dann in die Zuluftrohre in Wohnzimmer, Büro und Schlafzimmer. Über zehn Meter lässt sich die Kamera einführen. Schwierig wird es allerdings, wenn die Rohre zu viele Verwinkelungen aufweisen. Zwischendurch sind auf dem Bildschirm minime Ablagerungen zu erkennen, kleine Staubkrümel und Verschmutzungen.
Was der Fachmann im dreijährigen Rohrsystem sieht, ist jedoch unauffällig. «Hier ist definitiv noch keine Reinigung nötig», sagt er. Helder Pires hat bereits Hunderte von Komfort-Lüftungen kontrolliert und dabei schon ganz andere Erfahrungen gemacht. «Ich habe Rohre gesehen, die so verschmutzt waren, dass die Luft kaum mehr durchströmen konnte. Nebst viel Staub, im schlimmsten Fall sogar Schimmel, entdeckte er zudem schon Getränkebüchsen oder verschimmelte Sandwiches, die wahrscheinlich während der Bauzeit in die Rohre gelangt waren. Darüber kann der Fachmann nur den Kopf schütteln.
Nach der Kontrolle des Rohrsystems begutachtet Helder Pires das rund 80 x 80 Zentimeter grosse Lüftungsgerät im Keller des Einfamilienhauses. Das ist das Herz der Komfort-Lüftung. Hier wird die Luft über einen Ventilator verteilt. Ein Wärmetauscher sorgt dafür, dass die Frischluft vorgeheizt wird, bevor sie in die Wohnräume strömt. Die Luftfilter im Gerät müssen regelmässig (zwei bis drei Mal pro Jahr) ausgewechselt werden. Das Gerät der Kundin ist sauber, die Filter ebenfalls. Nun kontrolliert Helder Pires mit seiner Kamera noch die Hauptrohre, die ins Freie führen. Eines zieht Frischluft an, über das andere strömt die verbrauchte Luft nach draussen. Auch hier keine Auffälligkeiten. Grundsätzlich ist die Kundin froh, dass das Rohrsystem in Ordnung ist. Ihr Problem ist jedoch nicht gelöst. Denn nun stellt sich die Frage, ob die Leistung der Anlage richtig geplant wurde oder ein anderes, technisches Problem besteht. Diese Frage kann der Hygienespezialist nicht beantworten, sie muss mit der Lieferfirma direkt besprochen werden.
Als sich Helder Pires nach einer Stunde von der Kundin verabschiedet, kommt ein weiteres Thema zur Sprache. Die Kundin bemängelt, beim Einzug ins neue Minergie-Haus wenig Infos über die Handhabung der Komfort-Lüftung erhalten zu haben. «Vor dem Umzug geht ohnehin alles drunter und drüber», sagt sie. Wahrscheinlich habe ihr schon jemand schnell erklärt, wie die Lüftung funktioniere. «Doch da waren auch noch die Instruktionen zur Heizung oder zu den neuen Küchengeräten. Das war einfach zu viel.» So erkannte die Hausbesitzerin erst mit der Zeit, wie die Anlage gewartet werden muss oder wo sie Ersatzfilter bekommen kann. Fachmann Helder Pires kennt diese Problematik. «Ich war schon in einem drei Jahre alten Haus, in dem die Filter noch nie gewechselt wurden. Die Kundschaft meinte, man habe ihnen nicht gesagt, dass das nötig sei.» Die involvierten Firmen seien in den letzten Jahren zwar sensibler geworden, doch noch immer mangle es an guter Information.
Die wichtigste Faustregel ist, die Filter zwei bis drei Mal pro Jahr auszuwechseln. «Das schützt die Anlage vor Dreck und Staub und filtert Bakterien und Pollen heraus.» Zweite Faustregel: Mindestens zwei Mal jährlich den Ansaugstutzen des Aussenluftkanals kontrollieren, damit dieser nicht verstopft. Und die letzte Regel: Eine Komfort-Lüftung sollte alle zwei bis drei Jahre durch einen Fachmann gewartet werden.
Stellt dieser eine starke Verschmutzung der Anlage fest, werden die Rohrleitungen bei leichtem Unterdruck mit rotierenden Bürsten gereinigt. Ein Feinstaubsauger zieht den Schmutz heraus. Die Reinigungsarbeiten in einem grösseren Einfamilienhaus können einen ganzen Tag in Anspruch nehmen. Achtung: Jede Lüftungsanlage sollte eine Wartungsklappe haben, damit diese Arbeiten effizient ausgeführt werden können.
Bestellen Sie eine kostenlose Beratung. Nutzen Sie unsere RohrMax-Rohrkontrolle. Damit bestellen Sie Ihren regionalen Kundenberater direkt vor Ort. Dieser Service ist immer kostenlos. – Und er bleibt es auch, sollten Sie nach der Kontrolle/Beratung keinen Auftrag erteilen.
Eine Familie wundert sich, weshalb sie kaum mehr Altpapier entsorgen muss und längere Zeit nicht merkt, wie interessant es der jüngste der Familie findet, wenn die Buchstaben und Bilder, die er angeknüllt in die Toilette wirft, eins, zwei verschwinden, drückt er die Spültaste. Bis zur öffentlichen Kanalisation füllen die Zeitungsfetzen die Abwasserrohre, so die Nachforschung von RohrMax.
Etwas verschroben ist der ältere Herr, der nicht versteht, weshalb sein Küchenablauf verstopft ist: «Ich reinige den Ablauf jede Woche!»
«Und wie?», fragt RohrMax.
«Eine gehörige Portion Kaffeesatz schütte ich jede Woche in den Ablauf und spüle durch. Das ist seit jeher das beste Hausmittelchen.» Doch RohrMax ist anderer Meinung, und die Hausherrin: «Siehst du! Ich habs dir immer gesagt, dass das ein Seich ist!»
International gehts in einem Restaurant zu und her: Ein chinesisches Restaurant, verstopft von einer tropischen Frucht. Von einem Bromeliengewächs. Oder anderes gesagt, von einer Ananas, die es mitsamt Blattschopf durch den Geruchsverschluss einer Toilette geschafft hat – und dann feststeckt.
Nach dem Dreikönigstag hatte ein Mieter die Entsorgung seines Tannenbaums verpasst – und kurzerhand beschlossen, ihn Stück für Stück über die Toilette loszuwerden. Doch die mühevoll zerkleinerten Holzstücke und Nadeln verschwanden nicht wie geplant in der Kanalisation, sondern stauten sich auf.
Innerhalb kurzer Zeit war der Fallstrang blockiert, und aus den Toiletten in der untersten Etage schwemmten Holzschnitzel hoch, drehte in den höher gelegenen Stockwerken jemand einen Wasserahn auf.
Für RohrMax ein Einsatz der ungewöhnlicheren Art – und für die Mieterinnen und Mieter eine unangenehme Überraschung.
Jeder Notfall ist anders – und genau das macht die Arbeit von RohrMax abwechslungsreich. Mal ist es eine klassische Verstopfung durch Küchenfett, mal ein Keller, der nach Starkregen unter Wasser steht. Mal ein skurriler Fund oder ein völlig unerwartetes Hindernis.
Was alle Fälle gemeinsam haben: Sie brauchen schnelle Reaktion, das richtige Equipment – und viel Erfahrung.
In Leitungen herrscht genau das, wonach Pflanzenwurzeln suchen: Feuchtigkeit, Nährstoffe und ein konstantes Klima. Dringen sie durch eine Fuge oder ein kleines Leck ins Rohr ein, breiten sie sich schnell aus – oft über viele Meter.
Die Wurzeln bilden ein regelrechtes Netz im Rohrinneren. Was via Abläufe in die Rohre gespült wird, bleibt vermehrt hängen. Der Abfluss wird langsamer und irgendwann ist die Leitung komplett verstopft. Im schlimmsten Fall beschädigen die Wurzeln die Rohrwand massiv.
Fett, Haare, Seifenreste oder Kalkablagerungen sind die typischen Auslöser. Falsche Entsorgungen – wie Hygieneartikel oder Speisereste im WC – können das gesamte System blockieren.
Wichtig ist: Das Abwassersystem eines Hauses ist keine Entsorgungsstation. Abfälle gehören in den Hauskehricht. Recyclebare Produkte sollten zu den Sammelstellen der Gemeinde gebracht werden. (Giessen Sie insbesondere nie Flüssigkeiten/Produkte aus verschiedenen Behältern zusammen. Es könnten chemische Reaktionen entstehen.)
Backpulver, Cola oder chemische Rohrreiniger lösen keine tief sitzenden Ablagerungen. Im Gegenteil: Sie können Rohre beschädigen oder Verstopfungen verhärten.
Bei tiefer liegenden oder hartnäckigen Verstopfungen hilft nur eine fachgerechte Reinigung – mit Hochdruckspülung oder elektromechanischen Werkzeugen.
